| In diesem Aquarium wird zum Förden des Wassers ein Luftheber verwendet. Er wird mit Luft
betrieben. Luft wird untern in ein senkrecht im Wasser
stehendes Rohr geleitet. Die aufsteigende Luft nimmt das
Wasser mit. Solch ein Luftheber ist nur für Pumphöhen von
wenigen Zentimetern geeignet. Mit diesem Pumpenprinzip
wurden die Aquarienfilter betrieben, bevor die externen
Filter mit Motorpumpen in Mode kamen. Heute ist diese
Pumpenart fast in Vergessenheit geraten. Da sie ohne
bewegliche bzw. rotierende Teile auskommt, ist sie heute
nur noch in einigen speziellen Anwendungsfällen im
Einsatz.
Der Luftheber ist ein 30cm langes Stück eines
Verlegerohrs von Gardena mit einem Winkelstück am oberen
Ende und einem Aquarienschlauch 3-4cm über der unteren
Öffnung. Der 6mm dicke Schlauch ist in ein 5,5mm Loch
hineingesteckt und mit Kabelbindern am Rohr befestigt
worden. Der Schlauch steht innen höchstens einen
Millimeter über.
Wenn von dem Luftheber nur noch das graue Teil aus dem
Wasser schaut und man in den Luftschlauch pustet, kommen
oben zwischen 60 und 120 Liter Wasser pro Stunde heraus.
Es empfiehlt sich aber, auf Dauer eine Aquarienluftpumpe
einzusetzen.
Der große Vorteil dieses Lufthebers ist das natürliche
Laufgeräusch. Es entsteht nur ein leichtes Plätschern
und Gluckern. Bei motorgetriebenen Pumpen im Innenfilter
ist die Lärmbelastung durch einen tiefen Brummton (50Hz)
nicht unerheblich. Da Schildkröten vor allem auf tiefe
Geräusche reagieren, dürfte dieser Brummton die Tiere
schon nerven.
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