| Größe: LTH 71 x 50 x 98 cm Nachdem es anscheinend so ist, dass Sandratten in einem zu großen Terrarum untereinander erheblichen Stress bekommen versuchen wir es nun mit einem kleineren Terrarium. Um den Raum optimal zu nutzen wurden mehrere Zwischenböden eingebaut. Sollte es immernoch zu viel Platz sein, dann können diese Böden wieder entfernt werden. Sandratten laufen stundenlang im Laufrad, wenn sie eines zur Verfügung haben. Deshalb darf dieses auf keinem Fall fehlen. Dieses Laufrad haben wir gegen ein kugelgelagertes Holzlaufrad ausgetauscht. Zum einen besteht Verletzungsgefahr durch den Querriegel vorne und zum anderen wird die ganze Nacht durchgerannt, was in den Drahtlaufrädern einen erheblichen Lärm verursacht. ![]() Beleuchtet wird das Terrarium mit
einem HQI-Spotstrahler mit 70W. Der erwärmt den Sonnenplatz auf
dem Korkast auf fast 40°C.
Die Frontblende hat eine Höhe von etwa 15cm, so dass weniger Dreck in die Laufschienen fallen kann. ![]() Die Schublade hatte sich bereits
im ersten Terraium sehr bewährt, also bekommt dieses Terrarium
ebenfalls eine. Da die Tiere fast ausschließlich in ihrer
Höhle koten und urinieren wurde in der Schublade die Wanne eines
alten Hamsterkäfigs integriert. Zufälligerweise paßte
diese Wanne exakt. In der Wanne befinden sich zwei
Kunststoffblümentöpfe, die auf die entsprechende Höhe
zugeschnitten und mit einem Eingang versehen wurden. Im Blumentopf
vorne links ist das Nest und der andere Blumentopf ist die Toilette.
Man sieht das an der dunklen Färbung des Einstreus.
![]() Die Führungsprofile für die Scheiben wurden dieses Mal mit einer Aluminiumschiene geschützt. Im alten Terrarium gab es mit der Zeit erhebliche Nagespuren an den Kunststoffprofilen. An den inneren Ecken kann man das Führungsprofil anfasen. Dadurch kann Dreck und vor allem Sand sehr einfach mit einem Pinsel aus dem Profil entfernt werden. ![]() Das Terrarium besteht aus 15mm starken OSB-Platten:
Es wurden 5 Platten der Größe 1830 x 675 x 15 mm benötigt, die vom Baumarkt exakt auf Maß geschnitten wurden. Mit einer besseren Aufteilung der Platten hätten vermutlich auch 4 Platten ausgereicht. |