Ein Terrarium für Geoemyda spengleri |
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| Ein Aquarium 80x35x40 umgebaut zum
Terrarium 80x40x35 (LBH). Beleuchtung 1x18W Dulux 840 und
1x Halogen 35W. Dieses Terrarium ist nur für Jungtiere
geeignet. Für erwachsene Tiere ist es zu klein! |
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| Bevor ich dieses Terrarium
eingerichtet habe bin ich in den Wald gegangen und habe
ein Biotop gesucht, von dem ich annahm, daß es ähnlich
dem natürlichen Lebensraum der Zackenerdschildkröte
ist. Ich fand es in einem Tal im Wald neben einem kleinen
Bach. Dort war es recht sumpfig und es lag eine Menge
Totholz herum, das dick mit Moos überwachsen war.
Dazwischen lag eine dicke Schicht von altem Laub. Diese
Situation im Wald habe ich versucht im Terrarium zu
kopieren. Von dort stammt auch das Holz, die Erde und das
Laub. Der Landteil besteht aus Walderde von einem feuchten, mit Laubbäumen bewaldeten Tal mit Bach. Die natürliche Schichtung des Bodens wurde versucht beizubehalten. Unten ist eine 2cm starke Schicht Blähton, der mit einer wasserdurchlässigen Fasermatte abgedeckt wurde. So wird verhindert, das der Blähton mit der Zeit zuschlämmt. Darüber kommt eine 5-6cm dicke Lage Sand, der sich im Wald unter einer 2-3cm dicken Humusschicht befand. Mit dieser Humusschicht ist im Terrarium ebenfalls der Sand abgedeckt. Ganz oben ist eine dünne Lage Laub. Gegossen
wird durch das schwarze Rohr in den Blähton. So wird der
Bodengrund von unten befeuchtet und muß nicht von oben
gegossen werden.. |
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| Den größten Teil des Wasserteils
nimmt der Filter ein. Er besteht aus Lavabruch und ist
mit Sandsteinen abgedeckt. Die Sandsteine sind mit
Javamoos bepflanzt. Sandsteine haben den Vorteil, daß
sie porös und an der Oberfläche feucht sind, wenn sie
mit der Unterseite im Wasser liegen. Das Javamoos hat
hier beste Wachstumsbedingungen. Der Bodengrund bestet aus Sand aus einem klaren Waldbach und ist etwa 6cm hoch. Der Wasserstand beträgt derzeit 1-3cm. |
| Das Terrarium etwa ein halbes Jahr später: |
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| Mittlerweile ist die blaue Filtermatte
fast zur Hälfte mit Javamoos zugewachsen und die
Sandsteine sind ebenfalls bepolstert. Die zu groß
wachsende Pflanze, die auf den Bildern weiter oben zu
sehen ist, wurde entfernt und durch einen klein
bleibenden Farn ersetzt. |
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| Auf dem Ast wächst unser
einheimisches Moos bestens. Allerdings benötigt es eine
gewisse Helligkeit. Diese wird durch das kühle Licht der
Kompaktleuchtstofflampe erzeugt. Unter der Halogenlampe
ist es deutlich zu warm für Moos. Dort bekommt es braune
Spitzen und verbrennt. Bei einer Beleuchtungsstärke von 4000lx wächst das Moos hervorragend. An Stellen mit weniger als 2000lx wächst es nur noch langsam und verkümmert. Das Moos auf dem Baumstumpf ist vertrocknet. Das tägliche Sprühe reicht nicht aus, da der Anstand zur Halogenlampe nicht sehr groß ist. Beim nächsten Terrariumbau wird eine weitere Scheibe den Boden teilen, so daß zwischen dem Wasser- und dem Waldbodenteil noch ein Sumpfteil entsteht. Ein Baumstumpf, der im Sumpf steht, ist sicherlich immer feucht und wird schön mit Moos zuwachsen. |
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| Die Wasserqualität ist bestens.
Obwohl der Wasserteil als Toilette genutzt wird kann kein
Nitrat nachgewiesen werden. Der Phosphatgehalt war nach
über einem halben Jahr ohne Wasserwechsel bei
<<0,25 mg/l. Im Wasser leben Schlammschnecken, die aber nur gefressen werden wenn sie sich zu weit an Land wagen. Rechts ist die Filtermatte, die den Ausstieg aus dem Wasser erleichtern sollte dick mit Javamoos zugewachsen. |
| Der Bau des Terrariums |
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| Der Rieselfilter während der
Bauphase. Die Scheiben vor dem Filter lenken das Wasser
in die offene Wasserfläche, so daß ein Kreislauf
entsteht. Diese Scheiben sind später nicht mehr zu
sehen. Vor der Pumpe ist ebenfalls eine kleine Scheibe.
Sie verhindert, daß Sand in die Pumpe gelangt. |
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| Eine Pumpe mit 2,5W fördert das
Wasser oben auf die Matte. Das Wasser läuft durch und an
der Matte wieder herunter. Die Rohre stammen von Gardena. |
| Der Bewohner |
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