Aquarienbau
| Aquarien gibt es nur in wenigen
Standardgrößen. Manchmal braucht man aber ein Aquarium
in einer anderen Größe. Für ein Aquarium für die
Moschusnachzuchten benötigte ich ein Aquarium mit einer
großen Grundfläche, welches aber nicht so hoch sein
musste. Die Maße sind LBH 70x40x30.
Als Unterlage diente ein stabiles, planes Brett. Ein
anderes Aquarium habe ich auf einem dünnen Brett,
welches auf zwei Böcken gelegen hat, zusammengeklebt.
Das Brett hatte sich leicht durchgebogen, so dass am Ende
ebenfalls die Bodenscheibe des Aquariums durchgebogen
war. Das Aquarium liegt nur in der Mitte auf. Links und
rechts ist zur Unterlage ein Spalt von ca. einem Millimeter. Es hält
aber schon seit ein paar Jahren, allerdings hat es nur
einen Wasserstand von 20 cm.
Die Unterlage hatte ich mit einer raschelnden
Plastiktüte überzogen. Innenseite nach oben. Die
Innenseiten dieser Tüten sind unbehandelt und es haftet
nichts, nicht einmal Silikon, auf ihr. Wer genau
hinschaut sieht auch wo man sie bekommt.
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| Nachdem alle Scheiben zugeschnitten waren und die
Bodenscheibe mit Azeton gereinigt war, habe ich an jeder
Ecke ein Stück Kreppklebeband von unten an die Scheibe
geklebt. Mit diesen Kreppklebebändern werden die
senkrechten Scheiben fixiert. |
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| Die Seitenscheiben sind von außen an die
Bodenscheibe geklebt. Dazu habe ich die Kante der
Bodenscheibe mit einer Silikonraupe versehen. Im Bereich
der Klebebänder war kein Silikon, da dort die
Abstandshalter sitzen. Nachdem die mit Azeton gereinigte
Scheibe angesetzt war, konnte ich sie mit den
Klebebändern, die an der Bodenscheibe waren, sofort in
Position halten. Da diese Scheibe aber ziemlich einsam in
der Landschaft stand, habe ich sie zusätzlich mit
wassergefüllten Getränkedosen und Klebeband fixiert. |
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| Beim Kleben der zweiten Scheibe konnte ich mich schon
an der anderen Scheibe orientieren und beide zueinander
mit Klebeband stabilisieren. |
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| Beim Glasschneiden habe ich immer etwas Probleme,
exakte rechte Winkel zu schneiden. Anstatt eines
Rechtecks habe ich meist ein Parallelogramm. Bevor ich
nun eine gegenüberliegende Scheibe festklebe, schaue
ich, dass sie beide in die gleiche Richtung schief sind.
Sonst gibt es stellenweise ziemlich breite Silikonfugen.
Die Abweichungen sind so minimal, dass man sie später
nicht sieht. Wenn jedoch die Silikonfugen ungleichmäßig
sind, dann sieht man das schon. |
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| Nachdem die letzte Scheibe angeklebt war, habe ich
nochmals alle Scheiben und Klebefugen überprüft. Beim
Hantieren kann es schon mal vorkommen, dass sich eine
Scheibe etwas verschiebt, denn das Silikon ist ja noch
weich. |
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| Die Silikonfuge zwischen den Scheiben sollte 1 mm
betragen. Da ich keine Streichhölzer aus Briefchen mehr
hatte, habe ich eine alte CD in Stücke
geschnitten/gebrochen. Sie ist nur wenig dicker als 1 mm.
Es reichten 12 Stückchen. 4 Stück für die oberen Ecken ... |
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| ... und unten je Ecke 2 Stück. An diesen Stellen war
selbstverständlich kein Silikon, sonst würden die
Abstandshalter heute noch dort kleben. Die Löcher habe
ich nach ein paar Stunden mit Silikon ausgefüllt, als
das Silikon soweit ausgehärtet war, dass ich die
Abstandshalter entfernen konnte. |
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| Das fertige Aquarium hat drei verschiedene Wassertiefen. 5 cm, 10 cm und 20 cm. Der Nachwuchs kann also entsprechend seines Alters und seiner Größe die passende Wassertiefe aufsuchen. Der Bodengrund ist Rheinsand und die Sandsteine dienen den Tieren als Aufstiegshilfe. |
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| Hinten trennt eine Scheibe den Filter ab. Die Scheibe steht in einem Abstand von 5cm vor der hinteren Scheibe und geht über die gesamte Breite des Aquariums. Das Wasser fließt über die ganze Höhe in den Filter. Dazu ist rechts ein Spalt von etwa 1 cm zur Seitenscheibe. Der Filter hat ein Volumen von ca. 6,5 Liter. Das sollte für den Dreck von einigen Tieren reichen. Links unter dem blauen Schwamm befindet sich ein Raum, in dem das Wasser aus dem Filter mit Luft angereichert wird, bevor es mit dem bewährten Luftheber wieder ins Becken zurückbefördert wird. Zum Betrieb von Belüftung und Luftheber wird lediglich eine Aquarienluftpumpe benötigt. Weiterhin kommt ein Heizstab und eine 35W CDM-Lampe zum Einsatz.
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| Kosten: |
Euro |
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| Glas: |
0.-- |
vom Sperrmüll |
| Silikon: |
ca. 5.-- |
es wurde nicht viel benötigt |
| Heizer mit Berührungsschutz: |
ca. 25.-- |
war bereits vorhanden |
| Aquarien-Membranpumpe: |
30.-- |
neu, geräuscharm |
Luftheber, Schläuche, Sprudelstein: |
5.-- |
war alles noch vorhanden |
| 35W CDM-Lampe |
17.51 |
Ebay |
| Sand, Lava: |
2.-- |
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ca. 85.-- |
Euro |
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